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Yoga für Kletterer

Immer mehr Sportler entdecken die positiven Auswirkungen, die ihnen Yoga bieten kann. Auch im Kletter- und Bouldersport wird der Einsatz von sogenannten Yoga-Flows immer beliebter. Und das zurecht!

Ganz ehrlich, umso mehr ich mich mit Yoga beschäftige, umso mehr ärgere ich mich. Warum hab ich nicht schon früher damit angefangen?

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was unter dem Begriff Yoga zu verstehen ist.
  • Welche Vorteile mir Yoga beim Klettern und Bouldern bietet.
  • Wie ich Yoga in meinen Alltag einbaue.
  • Welche Vorteile mir Yoga neben dem Bouldern und Klettern bietet.

Was ist Yoga?

Lass uns nochmal kurz mit den Basics anfangen. Das ist wichtig, damit wir das moderne, westliche Verständnis von Yoga verstehen können. Die Wurzeln der Haltungen, die wir als herabschauender Hund oder kleine Kobra bezeichnen, sind nämlich Jahrtausende-alt.

Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Aspekte:

  • Yama (Universelle, ethische Gebote für den Umgang mit anderen)
  • Niyama (Verhaltensregeln im Umgang mit sich selbst)
  • Asanas (Körperliche Praxis)
  • Pranayama (Atemübungen)
  • Pratyahara (Das Zurückziehen der Sinne)
  • Dharana (Die Konzentration)
  • Dhyana (Die Meditation)
  • Samadhi (Erreichen der Weisheit, Selbstverwirklichung)

In den heutigen Yoga-Kursen finden sich vor Bestandteile aus den Asanas und den Pranayamas, also Bewegungen und Atemübungen. Auch in diesem Artikel soll es hauptsächlich um diese 2 Schwerpunkte gehen.

Vorteile von Yoga für Klettern und Bouldern

Im Folgenden möchte ich dir die Vorteile von Yoga fürs Klettern und Bouldern erläutern.

  • Yoga hilft dir, Stress zu kontrollieren: Jeder von uns ist mal gestresst. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Aber die gute Nachricht ist, der Stress lässt sich reduzieren, indem man ihn kontrolliert. Zum Beispiel mit Yoga oder bewussten Atemübungen. Wenn du vor dem Kletter-Training solche Übungen durchführst, kannst du dich besser auf dein liebstes Hobby konzentrieren und den Stress des Alltags hinter dir lassen.

  • Yoga hilft dir, beweglicher zu werden: Wir alle hatten schon diesen einen Moment mitten in einer Kletter-Route. Mit ein klein bisschen mehr Flexibilität und Beweglichkeit hätten wir den Move sauberer und kraftsparender ausführen können. Zumal ein Spagat zwischen 2 Fußtritten auch etwas Imposantes und Cooles hat. Regelmäßiges Training von Asanas kann dir definitiv helfen, eleganter und effizienter zu klettern.

  • Yoga hilft dir bei der Regeneration: Es gibt Yoga-Flows, die auf eine schnelle Erholung deiner Muskulatur ausgelegt sind. Diese Flows bestehen aus dynamischen Dehnübungen, welche super nach dem Training eingesetzt werden können, um den Körper runterzufahren. Führst du diese Übungen regelmäßig durch, erholt sich dein Körper schneller von einer harten Trainings-Session und du kannst schneller wieder an die Wand.

Yoga in meinem Alltag

Wie bereits erwähnt, bin ich mittlerweile überzeugt von den positiven Effekten von Yoga. Yoga ist zu einem festen Bestandteil meiner täglichen Routinen und meines Trainings geworden.

So setze ich z.B. Yoga-Flows nach dem Aufstehen und vor dem Schlafen gehen ein, um mein Körper vorzubereiten und mich zu fokussieren.

Außerdem benutze ich Yoga-Übungen, um meinen Körper vor dem Training aufzuwärmen und nach dem Training runterzufahren. So steigere ich meine Beweglichkeit und Konzentration (während des Trainings) und beschleunige meine Regenerationsphase (nach dem Training).

Mein Tipp an dich: Probier es einfach mal aus und bilde dir deine eigene Meinung zu diesem spannenden Thema. Es hat auf alle Fälle potenzial.

Wenn du mehr über die Vorteile von Yoga erfahren willst: Check mal den Artikel von Dextro Energy (https://dextro-energy.com/blogs/stories/5-vorteile-von-yoga?pos=1&sid=761d1b359&_ss=r)!

Robin Hess

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