Technik

Wie oft sollten Studenten bouldern

Das wertvollste Gut eines Studenten ist seine Zeit. Studenten können sich ihre Freizeit flexibel einteilen und können oft auf ein Netzwerk aus verschiedenen Kletterpartnern zurück greifen.

Wie oft sollten Studenten bouldern

Die Nachteile des Studentenlebens

Es gibt aber auch einige Nachteile, die du möglichst vermeiden willst. Dazu gehören zum Beispiel, der bei Studenten verbreitete Schlafmangel und ihre erhöhte Risikobereitschaft.

Auf Grund ihrer hohen Risikobereitschaft ziehen Studenten sich häufig Verletzungen an Fingern und Gelenken zu. Gründe sind vor Allem zu kurze Ruhephasen oder zu exzessives Training mit einer schlechten Ausführung.

Dein Körper ist nicht unverwüstlich und das merkst du immer deutlicher, umso älter du wirst. Beim Bouldern habe ich das auf die harte Tour gelernt, wenn ich mich verletzt habe.

Versuche daher, immer vollständig zu regenerieren und achte auf deine Form, um unnötige Verletzungen zu vermeiden. Verletzungen an Schultern oder Fingern können dich für Wochen bis Monate aus der Bahn werfen, und das willst du um jeden Preis vermeiden.

Behalte zumindest einen groben Überblick über deinen Schlafverhalten, um Schlafdefizite zu vermeiden.

Wenn du diese Nachteile eliminierst oder zumindest reduzierst soweit es geht und außerdem von den vielen Vorteilen, die du als Student hast profitierst, kannst du gute Fortschritte erzielen.

Wie oft sollten Studenten bouldern

Wie du dein Training planen kannst

Nutze deine zusätzliche Freizeit, um dein Training und deine Boulder-Sessions vielfältig zu gestalten.

Es gibt keine ideale Reihenfolge der Trainingstage und Ruhetage. Es gibt jedoch einige grundlegende Regeln, die dir beim Strukturieren deines Trainings helfen können. Mit diesen Regeln wird es dir möglich sein, dein Trainingspensum deinem Leistungsniveau und deinen Zielen anzupassen.

Bist du ein Anfänger im Bouldern? Dann solltest du nicht mehr als dreimal pro Woche bouldern. Falls du es doch tust, sei sehr vorsichtig und achte darauf, dass der zweite Tag immer ein sehr leichter, Ausdauer fokussierter Tag ist.

Bist du ein erfahrener Boulderer? Dann solltest du drei Trainingstage pro Woche als Mindestanforderung ansehen, und wenn du auf vier erhöhen kannst, ohne verletzt zu werden, wirst du dich schneller verbessern.

Fortgeschrittene Boulderer müssen bis zu fünf oder sogar sechs Tage trainieren, um weiterhin Erfolge zu erzielen. Das macht aber keiner das ganze Jahr lang. Eine Möglichkeit ist, die Intensität deiner aufeinanderfolgenden Tage zu bestimmen: zum Beispiel einen harten Tag (Kraftfokussiert), dann an einen mittleren Tag (Kraft-/Ausdauerfokussiert), dann an einen leichten Tag (Ausdauerfokussiert) und schließlich an einen Ruhetag.

Wenn du wirklich daran interessiert bist, stark zu werden, dann kannst du große Erfolge mit einer Day-on Day-off Methode erzielen. Wenn es dir darum geht, Kraft zu gewinnen, ist es immer besser, die Qualität von Ruhe und Training zu maximieren, als die Quantität des Trainings.

Wenn du dir nicht die Mühe machen willst, dein Training richtig zu planen, dann ist eine gute Kombination kraftvoll am ersten Tag, Ausdauer am zweiten Tag und Erholung am dritten Tag.

Vergiss aber neben dem ganzen Spaß und Training nicht dein Studium, außer du willst für immer Student bleiben.