Bouldern-Basics

Interview mit Juliane von bin weg bouldern.

Stell dich einmal kurz vor :)

Ich bin Juliane, 34 Jahre alt und komme aus Berlin. Ursprünglich allerdings aus Vorpommern. Dort oben hätte ich aber sicher nicht meinen Sport und meine große Leidenschaft, das Bouldern entdeckt. Der Sport breitet sich erst seit kurzen ganz langsam aus da oben. :-D

Worum geht es in deinem Podcast?

Seit ich Feuer gefangen habe fürs Bouldern interessiert mich einfach alles daran: Die Athleten, Routenbauer und wie ihre Arbeit funktioniert. Ich habe ein größeres Interesse herauszufinden wie was im Körper funktioniert und was das fürs Bouldern bedeutet. Auch darum geht es in dem Podcast. Ich versuche Experten und Macher aus der Szene zu treffen und führe Gespräche mit ihnen für meinen Podcast.

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Was ist dein Ziel im Boulder-Sport?

Mein Ziel ist es gesund zu sein und mich wohl zu fühlen in meinem Körper. Ich habe vor 2 Jahren bemerkt, dass das Bouldern für mich wie eine Therapie wirkt. Ich hatte damals mit schweren Migräneattacken zu kämpfen und in der Therapie hat mir das Bouldern geholfen körperlich, aber auch geistig stabil zu sein.

Interview mit Juliane von bin weg bouldern.

Was machst du lieber?

Ich bouldere lieber. Ich finde das Bouldern einfach freier als das Seilklettern. Es gibt kein Seil um das ich mich kümmern muss. Und ich kann auch einfach allein bouldern gehen, was ich tatsächlich sehr genieße. Dabei kann ich am ehesten entspannen und “bei mir sein“.

Nimmst du an Wettkämpfen teil?

Ja. Ich habe schon beim jährlichen Wettkampf in meiner Heimathalle, der Berta Block mitgemacht. Außerdem bei einigen Stationen des Ostblock Cups. Am besten finde ich an diesen Funcups, dass ich einen ganzen Tag mit meinem Lieblingssport und mit begeisterten Menschen verbringen kann. Es wundert mich jedes Mal, wie lange ich durchhalte, obwohl die Haut schon ziemlich durch ist. Es macht einfach so viel Spaß, dass man es gar nicht merkt.

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Wie oft gehst du bouldern/klettern?

Wenn nichts dazwischen kommt bin ich dreimal pro Woche in der Halle.

Interview mit Juliane von bin weg bouldern.

Wieviele Kletterschuhe besitzt du?

Im Moment zwei Paar.

Was ist dein Lieblings Kletter/Boulder Wort?

Ballern! Ich finde das Wort so witzig. Vor ein paar Jahren habe ich den Ruf zum ersten Mal zum Anfeuern von Freunden gehört und ich dachte, das wäre nur ein “Insider“ von ihnen. Dann habe ich einen recht seriös erscheinenden Artikel übers Bouldern gelesen und da war plötzlich vom “Ballern“ die Rede. Da habe ich realisiert, dass das tatsächlich ein “offizieller Begriff“ ist und seitdem finde ich ihn nur noch lustiger!

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Wo kletterst du lieber?

Ich bin ein Hallenkind. Viele sagen draußen ist das richtige Klettern. Und ich kann vieles davon nachvollziehen. Aber so viel von meiner Boulder-Biografie ist im positiven Sinne mit dem Plastik-Bouldern verbunden, dass es für mich wahrscheinlich immer die Nummer 1 bleibt.

In welchem Schwierigkeitsgrad kletterst du ( FB-Skala)

Kann ich schlecht sagen. Ich schaffe in meiner Heimathalle ein paar blaue Routen, die wohl im 6er-Bereich liegen. Irgendwo da bin ich. :-)

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